Kaffeeblog espresso-blogger

Der Espresso-Blogger hat in seinem letzten Artikel ausführlich über die fatalste Umweltsünde schlechthin im Bereich des beliebten Coffee-to-go berichtet. Wir lieben Coffee-to-Go und daran ist nichts Verwerfliches. Nur der dabei entstehende Müllberg ist uns vom Espresso-Blogger ein Dorn im Auge. Es gibt so viele einfache Möglichkeiten, einen Schritt Richtung Umweltfreundlichkeit zu tun.

 

  1. Der eigene Thermobecher

Wir rösten, wir mahlen, wir brühen mit größter Sorgfalt den köstlichsten Kaffee. Die Verwendung hochwertiger Kaffeebohnen steht außer Frage, das Kilo darf bei der passenden Sorte und einem langwierigen Röstverfahren auch gerne etwas mehr kosten. Aber warum schütten wir das fertige Gebräu dann in einen billigen Pappbecher, statt unsere eigenen hochwertigen Thermobecher mitzubringen? Weil es ja so schön einfach ist, den Kaffee unterwegs zu genießen und dann den Becher zu entsorgen.

Echt jetzt? Schmeckt das nicht nach Pappe? Und Papier ist doch umweltfreundlich. Im Gegenteil. Damit der Kaffee eben nicht nach Pappe schmeckt, sind diese praktischen Wegwerfbecher innen mit Plastik ausgekleidet und können daher nicht einfach im Papiermüll entsorgt werden. Plastik! Wir trinken also diesen hochwertigen und köstlichen Kaffee aus Plastik! Klingt ekelig und ist auch nicht gerade umweltfreundlich.

Warum also bringen wir nicht unseren eigenen Thermobecher mit? Er ist auslaufsicher, hält den Kaffee lange heiß und ist zudem noch individuell. Niemand wird zu einem fremden Becher greifen, weil sie alle gleich aussehen.

Also wenn ihr diese wundervoll App nutzt, dann bringt auch euren eigenen Becher mit und sorgt so für noch mehr Individualität im Einheitsbrei der Wegwerfbecher!

  1. Mehrwegbecher

Mehrweg? Einweg? Der Unterschied sollte im Land der weltmeisterlichen Flaschensortierer jedem ein Begriff sein. Als „Einweg“ bezeichnet man alle Produktverpackungen, die nur einmal verwendet werden können. „Mehrweg“ hingegen ist landläufig für wiederverwendbare Verpackungen. Gerade im Getränkesektor. Warum also auch nicht ein „Mehrweg“ bei Kaffeebechern? Die Stadt Freiburg hat im November letzten Jahres den sogenannten „Freiburg-Cup“ auf die Straße geworfen. 14 Bäckereien überlassen dem Kunden die Wahl, ob er seinen Coffee-to-go wie gewohnt im hässlichen Pappbecher oder für einen kleinen Aufpreis im stylischen Freiburg-Cup genießen möchte. Das Projekt fand großen Anklang und bereits 10.000 Becher sind im Umlauf. Wir finden das Projekt spitze und wünschen uns mehr solcher innovativen Ideen.

 

Quelle: https://www.solinger-tageblatt.de/

 

Was also ist euer Favourit für neue Ideen im Bereich Coffee-to-go, um dem Pappbechermüllberg den Kampf anzusagen?